Im Rahmen des Atelierprogramms werden fünf Arbeitsstipendien an herausragende Künstlerinnen und Künstler sowie Bewerber_innen aus den Bereichen Architektur und Theorie vergeben. Ihnen steht mietfrei ein Arbeitsraum im 3. Stock des Künstlerhauses zur Verfügung. Zudem können die Werkstätten des Künstlerhauses kostenfrei genutzt werden. Eine Mitgliedschaft im Künstlerhaus wird erforderlich.

Die Arbeitsräume werden anhand der eingegangenen Bewerbungen jährlich vergeben. Die Entscheidung über die Vergabe trifft der Beirat des Künstlerhauses. Stipendienbeginn ist jeweils zum 1. März des Jahres.

 

Atelierstipendium für Kunst, Architektur und Theorie

Zum 1. März 2018 vergibt das Künstlerhaus Stuttgart im Rahmen seines Atelierprogramms fünf Arbeitsräume für die Dauer von 12 Monaten. Die Arbeitsräume sind jeweils ca. 25 qm groß. Zusätzlich steht ein großer Vorraum zur Verfügung, der mit den anderen Stipendiat_innen gemeinsam genutzt werden kann. Zu den hauseigenen Werkstätten haben die StipendiatInnen freien Zugang. Die Arbeitsräume werden mietfrei vergeben, eine Mitgliedschaft im Künstlerhaus ist aber erforderlich.

Es besteht die Möglichkeit das Stipendium zu verlängern und sich für ein weiteres Jahr zu bewerben. Diese Option besteht bis zu zweimal, so dass bei Wiederauswahl durch die Jury eine maximale Nutzungszeit eines Arbeitsateliers von drei Jahren möglich ist.

Das Künstlerhaus Stuttgart wurde 1978 von Stuttgarter Künstler_innen als Produktions- und Präsentationsort für zeitgenössische Kunst gegründet und hat sich seitdem zu einer überregional und international bekannten Institution für Gegenwartskunst entwickelt. Neben den Ausstellungsflächen unterhält das Künstlerhaus Produktionsmöglichkeiten im Medienbereich (mit Ausstattungen im Video-, Audio- und Filmbereich). Hinzu kommen ein Photolabor sowie Werkstätten für Siebdruck, Hochdruck, Radierung, Lithografie und Keramik.

Das Künstlerhaus wünscht Vorschläge aus den Arbeitsfeldern Kunst, Architektur, Theorie und Design, welche die Entwicklung spezifischer Ideen und Projekte erkennen lassen, zu denen die Angebote der Institution beitragen können. Bewerbungen von Gruppen sind ebenso wie Einzelbewerbungen willkommen. Von den Stipendiat_innen wird im Laufe ihres Aufenthalts im Künstlerhaus ein Vortrag bzw. eine Präsentation ihrer Arbeit ausdrücklich gewünscht.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei:

  • Lebenslauf
  • Informationsmaterial zu Ihrer künstlerischen Arbeit wie Portfolios, Kataloge (max. 2), Bilder etc.
  • Kurzbeschreibung, in welcher Weise Sie das Atelier nutzen wollen.

Bitte Bewerbungsunterlagen nicht auf CD/DVD, sondern nur in ausgedruckter Form einsenden (außer Videos oder Filme). Bei Bewerbung per Email bitte ausschließlich PDF-Dateien senden.

Bewerbungen sind bis spätestens 30. September 2017 (Poststempel) zu richten an:

Künstlerhaus Stuttgart Email: info@kuenstlerhaus.de

ATELIERBEWERBUNG
Reuchlinstr. 4b
70178 Stuttgart

Die Jury, die sich aus dem künstlerischen Beirat zusammensetzt, tagt im November/Dezember 2017. Alle Bewerber_innen werden zeitnah über die Entscheidungen benachrichtigt.

Bitte beachten Sie, dass es sich um Arbeitsstipendien handelt, die weder mit einer Vergütung noch mit Wohnmöglichkeiten verbunden sind. Internationale Bewerbungen werden grundsätzlich akzeptiert, sofern sich die Bewerber_innen eigenständig um eine Unterkunft bemühen.

 

Stipendium für ein Wohnatelier (Artist-in-Resicency)
für Kunst, Architektur und Theorie

Ab dem 1. März 2018 vergibt das Künstlerhaus Stuttgart im Rahmen seines Atelierprogramms ein Wohnatelier, bestehend aus einem Wohn-/Schlafraum sowie einem Arbeitsraum. Dieses Stipendium ist für einen Kurzaufenthalt von einer Dauer von 3 bis Monaten vorgesehen.

Neben dem eigentlichen Atelier, steht ein großer Vorraum zur Verfügung, der mit den anderen Stipendiat_innen gemeinsam genutzt werden kann ebenso eine kleine Küche. Zu den hauseigenen Werkstätten haben die Stipendiat_innen freien Zugang. Die Räume werden mietfrei vergeben, eine Mitgliedschaft im Künstlerhaus ist aber erforderlich.

Das Künstlerhaus Stuttgart wurde 1978 von Stuttgarter Künstler_innen als Produktions- und Präsentationsort für zeitgenössische Kunst gegründet und hat sich seitdem zu einer überregional und international bekannten Institution für Gegenwartskunst entwickelt. Neben den Ausstellungsflächen unterhält das Künstlerhaus verschiedene Produktionsmöglichkeiten

Das Künstlerhaus wünscht Vorschläge aus den Arbeitsfeldern Kunst, Architektur, Theorie und Design, welche die Entwicklung spezifischer Ideen und Projekte erkennen lassen, zu denen die Angebote der Institution beitragen können. Bewerbungen von Gruppen sind ebenso wie Einzelbewerbungen willkommen. Von den Stipendiat_innen wird im Laufe ihres Aufenthalts im Künstlerhaus ein Vortrag bzw. eine Präsentation ihrer Arbeit ausdrücklich gewünscht.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei

  • Lebenslauf
  • Informationsmaterial zu Ihrer künstlerischen Arbeit wie Portfolios, Kataloge (max. 2), Bilder etc.
  • Kurzbeschreibung, in welcher Weise Sie das Atelier nutzen wollen.

Bitte Bewerbungsunterlagen nicht auf CD/DVD, sondern nur in ausgedruckter Form einsenden (außer Videos oder Filme). Bei Bewerbung per Email bitte ausschließlich PDF-Dateien senden.

Bewerbungen sind bis spätestens 30. September 2017 (Poststempel) zu richten an:

Künstlerhaus Stuttgart Email: info@kuenstlerhaus.de

ATELIERBEWERBUNG
Reuchlinstr. 4b
70178 Stuttgart

Die Jury, die sich aus dem künstlerischen Beirat zusammensetzt, tagt im November/Dezember 2017. Alle Bewerber_innen werden zeitnah über die Entscheidungen benachrichtigt.

Aktuelle StipendiatInnen

  • Lowland Kollektiv

    LOWLAND steht für einen imaginären Ort der freien Gedanken, einer Sphäre der Fantasie, der Sehnsucht und der Kontroverse. Das Kunstmagazin umfasst ein Kollektiv aus Literaten, Künstlern und Kreativen und vermischt verschiedene künstlerische Positionen miteinander.

    Die Gründerinnen des Kollektivs sind Anne Pflug, Christiana Teufel und Damaris Wurster.

    Anne Pflug (1989) arbeitet in den Bereichen Performance, Video und Musik, um die Herstellung von Realitäten und Körpern zu erproben. Sie ist aktiv in verschiedenen Musikprojekten (u.a. Perigon und Foam). Sie hat bis 2015 an der Merz Akademie Stuttgart bei Quigley, Muhle, Ott und Dreyer studiert und einen Master of Arts Abschluss. Derzeit studiert sie im Masterprogramm der HFBK Hamburg „Zeitbasierte Medien“ bei Michaela Melián.

    Christiana Teufel (1985) studierte an der HfG Karlsruhe Medienkunst mit Schwerpunkt künstlerische Fotografie bei Elger Esser und führte ihr Studium an der Merz Akademie in Stuttgart fort. Dort absolvierte sie ihren Master of Arts bei David Quigley und Michael Dreyer. In ihrer künstlerischen Forschung verwendet sie Techniken des Archivierens, der Montage, der Abstraktion sowie der Dichtung um Kulturtechniken wie der kollektiven Erinnerung nachzuspüren.

    Damaris Wurster (1984) schloss im Februar 2013 ihr Studium an der Merz Akademie mit dem Schwerpunkt Film und Video (B.A) ab. Sie setzte ihr Studium fort und ist seitdem an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Hier studierte sie bei Christian Jankowski, Mike Bouchet und seit 2015 bei Mariella Mosler. In ihren Arbeiten setzt sich Damaris Wurster mit der Abstraktion der Fotografie auseinander. Hierbei spielt das von ihr gewählte Trägermaterial eine wichtige Rolle.

  • Anna Romanenko & Björn Kühn

    Anna Romanenko (Jahrgang 1983 und in Moskau geboren) studierte zunächst Schauspieltheaterregie an der Theaterakademie Hamburg und dann Architektur, Neue Medien und Skulptur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Sie „entwirft Gegenstände mit operativen Kapazitäten sowie Vorgänge, die sich anhand von Objekten ereignen“. Gemeinsam mit Björn Kühn war sie Mitbegründerin des Performancekollektivs Punch and Jude und des Verlages für Handbücher. Björn Kühn (Jahrgang 1987) studierte Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie am Goldsmiths College der University of London. Neben reger Ausstellungs-, Performance- und Vortragstätigkeit war Kühn außer bei den genannten Kollektiven mit Anna Romanenko auch Mitbegründer des Magazins Copter. In ihrer künstlerischen Praxis befassen sich Romanenko und Kühn damit, „neue Mechaniken zwischen Mensch, Objekt und Umwelt zu erfinden, sie zu beschreiben und Werkzeuge für diese Mechaniken zu entwerfen“.

  • Staub

    Abel Auber, Dorota Jurczak und Max Rieger sind Staub. Sie beschreiben sich selbst als eine gerade entstehende Organisation, ein Kollektiv, eine Gruppe aus Musikern und Künstlern. Abel Auer, Jahrgang 1974, war in den 90er Jahren Gründer der Künstlergruppe „Akademie Isotrop“ in Hamburg. Dort und in Brüssel lebte und arbeitete er als Künstler in den letzten 20 Jahren. Ebenso wie Auer kann die in Warschau geborene Künstlerin Dorota Jurczak, Jahrgang 1978, eine rege Ausstellungstätigkeit in den vergangenen Jahren vorweisen – u.a. auch bei Gruppenausstellungen in der Tate Modern und bei der Berlin Biennale. Max Rieger, Jahrgang 1992, wurde als Sänger und Gitarrist der Stuttgarter Band „Die Nerven“ bekannt, denen 2014 mit ihrem Zweitling Fun ein kleiner Durchbruch in der Punk/Indie/Noise Szene gelang und vom Spiegel zu „eine(r) der wichtigsten und besten deutschsprachigen Platten dieses Jahrzehnts“ erkoren wurde. Darüber hinaus betreibt er ein Soloprojekt und ist Mitbegründer des Musikkollektivs „Kollektiv für Ohrenbetäubung“. Nach 20 Jahren ist Abel Auer wieder in Stuttgart, um dem darbenden Stuttgarter Kunst- und Musik-Untergrund mit seinen Mitstreitern Dorota Jurczak und Max Rieger neue Impulse zu geben.

  • Maximilian Bauer

    Der in Heilbronn geborene Maximilian Bauer, der zuerst in Tübingen Musikwissenschaft studierte, dann in Berlin bei Hanns Schimansky und Katharina Grosse Kunst, kann ebenfalls mit einer umfangreichen Ausstellungstätigkeit in Deutschland und den USA aufwarten. In den Vereinigten Staaten sammelte der Künstler außerdem Erfahrungen im Bereich der Lehre und war an der Syracuse University als Lehrbeauftragter am Sculpture Departement tätig. Auch kuratorisch war Bauer bereits aktiv: 2014 organisierte und kuratierte er die Ausstellung Things I have learned in my life für die Weißensee Kunsthochschule in Berlin. Der Künstler arbeitet graphisch, medial, installativ und performativ. Er entwickelt Maßstabszusammenhänge und untersucht die Qualitäten von Konkreten, experimentiert mit Aggregatszuständen von Farbe und deren Kategorien und strebt im Künstlerhaus an, sich mit Kollegen und Besuchern zu vernetzen.

  • Sören Hiob

    Sören Hiob studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Christian Jankowski und Mike Bouchet. Er arbeitet sozusagen über die Grenzen hinweg in den verschiedenen Bereichen zeitgenössischer bildender Kunst: Von Malerei, Skulptur über Installation bis hin zu seinen Schwerpunkten Performance und Video. Inhaltlich versucht er zunehmend außerinstitutionelle, ungebundene Perspektiven zu entwickeln. Mit seinen Arbeiten war Hiob bereits in zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten – natürlich an verschiedenen Stellen in Stuttgart, aber auch bereits europaweit in Breslau, Warschau, Vaduz, London, Edinburgh, Basel oder Rom.

  • Guy Königstein (Residency)

Bisherige StipendiatInnen

  • 2016
    • Maximilian Bauer
    • Sören Hiob
    • Min-Seob Ji
    • Anna Romanenko & Björn Kühn
    • Gruppe Staub
    • Ahram Kwon (Residency)
  • 2015
    • Nana Hülsewig & Fender Schrade
    • Min-Seob Ji
    • Studio Soleils
    • Maximilian Bauer
    • Gruppe Staub
    • Grażyna Roguski (Residency)
  • 2014
    • Juliane Otterbach
    • Nana Hülsewig & Fender Schrade
    • Min-Seob Ji
    • Studio Soleils
    • Demian Bern
    • Humberto Duque (Residency)
  • 2013
    • Juliane Otterbach
    • Demian Bern
    • Nana Hülsewig
    • Manuel Krumrain
  • 2012
    • Matthias Megyeri
    • Florian Klette
    • Melanie Mohren & Bernhard Herbordt
    • Juliane Otterbach
  • 2011
    • Bernhard Kahrmann
    • Karima Klasen
    • Matthias Megyeri
    • Eva Schmeckenbecher
    • JAK (Jangyoung Jung, Andreas Geisselhardt & Kestutis Svirnelis)
  • 2010
    • Bernhard Kahrmann
    • Sebastian Klemm
    • Matthias Megyeri
    • JAK (Jangyoung Jung, Andreas Geisselhardt & Kestutis Svirnelis)
  • 2009
    • Fergus Feehily
    • Bernhard Kahrmann
    • Sebastian Klemm
    • JAK (Jangyoung Jung, Andreas Geisselhardt & Kestutis Svirnelis)
  • 2008
    • Yildiz Aslandogan & Lukas Hofer
    • Fergus Feehily
    • Benjamin Fischer & Monika Schlachter
  • 2007
    • Eva Paulitsch & Uta Weyrich
    • Laurenz Theinert, Wolf Helzle & Matthias Siegert
    • Yildiz Aslandogan & Lukas Hofer
    • Mareike Hofmann & Jan Löchte
    • Fergus Feehily
  • 2006
    • Ronald Kolb & Volker Schartner
    • Laurenz Theinert, Wolf Helzle & Matthias Siegert
    • Mirja Wellmann
    • Ilka Götz
  • 2005
    • Julia Wenz & Katrin Kinsler
    • Ronald Kolb & Volker Schartner
    • Mirja Wellmann
    • Michael Dreyer
  • 2004
    • Julia Wenz & Katrin Kinsler
    • Rock und Bluse
    • Sylvia Winkler & Stephan Köperl
    • Ashok Kapur
  • 2003
    • Wendelien van Oldenborgh
    • Astrid S. Klein
    • Sylvia Winkler & Stephan Köperl
    • Ashok Kapur
  • 2002
    • Monika Nuber
    • Alexander Frangenheim
    • Ilka Götz
  • 2000
    • Ute Zeller
    • Christine Embert
    • Julia Lenzmann
    • Stef Stagel
    • Ralph Künzler
  • 1999
    • Petra Mihm
    • Hannes Trüjen & Kathrin Wörwag
    • Charlotte Wilde & Michael Vogel
    • Johannes Kiefer & Sintgund Seif
    • Stefanie Bollinger & Kim Zieschang